Unse­re Shropshire Schaf­her­de hält sehr zuver­läs­sig Kräu­ter und Grä­ser in den Kul­tu­ren im Zaum. Die frü­her übli­che Bekämp­fung mit Her­bi­zi­den ist so auf ele­gan­te Art und Wei­se ersetzt worden.

Die Tie­re hal­ten sich in klei­nen Her­den ganz­jäh­rig im Frei­en auf. Durch die Ein­zäu­nung sind sie vor Füch­sen geschützt und leben prak­tisch wild. Nur Ende Januar/Anfang Febru­ar wer­den die tra­gen­den Mut­ter­tie­re zum Lam­men kurz in den Stall geholt.

Kräu­ter und Grä­ser müs­sen kurz gehal­ten wer­den, weil sonst die unte­ren Zwei­ge der Weih­nachts­bäu­me nicht genug Son­nen­licht bekom­men, braun und tro­cken wer­den. Außer­dem begüns­tigt hohes Gras wegen der höhe­ren Luft­feuch­tig­keit im Mikro­kli­ma den Befall mit Pilzen.

Nicht nur unse­re Scha­fe, auch vie­le ande­re Tie­re wie Vögel, Hasen und Dach­se fin­den in den ein­ge­zäun­ten Weih­nachts­baum­kul­tu­ren mit den hohen Bäu­men Über­le­bens­räu­me zwi­schen den rund­her­um land­wirt­schaft­lich genut­zen Flächen.